An diesem Tag zeigte sich die Kameradschaft der Schützen.
Kreisen und Vereinen
Tornado verwüstet Schützenplatz im Flürchen
Die Vorstandssitzung der St. Sebastianus Schützengesellschaft Höhr hatte Anfang September ein stürmisches Ende. Innerhalb von wenigen Minuten war der Vorstand der Gesellschaft von der Außenwelt abgeschnitten und es gab keine Chance mit dem Auto oder zu Fuß nach Hause zu kommen. Das gesamte Gelände bot ein Bild der Verwüstung. Zum Glück wurden weder Personen noch Autos beschädigt.
Vorsitzender Wolfgang Hartwig rief unsere Majestät Manfred Menningen an und bat um Hilfe und dieser aktivierte die Traktorfreunde, die kurze Zeit später mit Motorsägen kamen und es gelang ihnen, einen Weg freizuschneiden, über den man zu Fuß den Schützenplatz verlassen konnte. Am nächsten Tag wurden die Schäden festgestellt und ein Arbeitseinsatz zur Behebung der Schäden geplant. An diesem Tag zeigte sich die Kameradschaft der Schützen. Ca. 20 Personen kamen mit schwerem Gerät, um die Schäden so weit wie möglich zu beseitigen und den Platz wieder befahrbar zu machen.
Ein ganz großer Dank an die Traktorfreunde und die Schützen von der SG Asterstein, die spontan zum Helfen kamen. Die Traktorfreunde hatten am Tag zuvor schon die Zufahrt, die durch eine mächtige Buche blockiert war, freigeschnitten, sodass auch die Autos wieder nach Hause geholt werden konnten.
Danke auch an Anne, Andrea und Dorothee, die die fleißigen Helfer mit Kartoffelsalat, Würstchen und Kuchen bewirteten.
Jetzt gilt es, die entstandenen Schäden zu beheben. Da die Sicherheit am Kleinkaliberstand momentan nicht gegeben ist, ist dieser für den Schießbetrieb zurzeit gesperrt. Die anderen Stände können genutzt werden. Wenn man die Zerstörungen in Höhr-Grenzhausen und dem Westerwaldkreis betrachtet, sind die Schützen noch glimpflich davongekommen. Nochmals danke an alle für ihren Einsatz.
Fotos: SG St. Seb. Höhr