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Aus dem Verband

Trainer C Leistungs­ausbildung Bogen

Die Lehre von Ausrüstung und Material­tuning

In Radevormwald ist die nächste Ausbildung zur Trainerlizenz C-Leistung Disziplin Bogen gestartet. An den vier Ausbildungswochenenden und zwei Thementagen werden die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassend in Ausrüstung, Materialtuning, Trainingsmethodik, Technik, Sportpsychologie, Sportordnung und Recht geschult.

Das erste Wochenende unter der Leitung von Birgit Moersheim und Sebastian Profittlich war der Bogenausrüstung und den Möglichkeiten des Materialtunings gewidmet. Dabei wechselten sich theoretische Einheiten und praktische Erprobungen ab und sorgten für Erkenntnisse hinsichtlich des eigenen Bogenmaterials – mal positiv, mal negativ.

In der Sehnenbau-Einheit wurden in Gruppenarbeit schießbaren Sehnen hergestellt, wobei die erfahrenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Sehnenbau-Neulinge bei der Auswahl von Sehnen- und Mittenwicklungsgarn und der Einstellung des Sehnengalgens unterstützten und gute Tipps für z.B. das Handling des Mittenwicklungsgeräts gaben. So entstanden drei Sehnen, die hoffentlich den Praxistest bestehen werden – das Ergebnis wird im zweiten Ausbildungswochenende verkündet.

Der Jahrgang 2026 ist eine tolle Gruppe, die sofort funktionierte und Spaß hatte.

Das Wochenende schloss mit einer Einführung in die Planung eines Trainingszyklus ab. Auch hier wurde abschließend wieder die Theorie praktisch erprobt und es entstanden Trainingsplan-Torsi für fiktive Schützinnen und Schützen. Im Verlauf der Ausbildung werden diese Pläne weiter Stück für Stück vervollständigt, geändert oder vielleicht sogar verworfen.

Nach den Ausbildungseinheiten wurde beim abendlichen Beisammensein weiter gefachsimpelt, sich über Trainingsmöglichkeiten und -situationen in den Vereinen ausgetauscht, Erfahrungen über Ausrüstung und Material kundgetan und Werbung für tolle Veranstaltungen weitergegeben.

Die zwei wichtigsten Erkenntnisse dieser Tage:

1. der Jahrgang 2026 ist eine tolle Gruppe, die sofort funktionierte und Spaß hatte und 2. die weiche Seite des Pfeils gehört nach innen zum Button.

Anke Westermann
Fotos: RSB

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